Oh, wie yummi!

Yummi Vegan Food


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Raw Pad Thai

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Pad Thai… bei diesem Wort denke ich an blinkende Lichter auf Bangkoks Straßen, wildes Hupen, chaotisch umherfahrende Roller – teilweise mit Fahrer, Frau und zwei kleinen Kindern oder Hühnern und Enten bestückt – unendlich viele Gerüche und unzählige Streetfood-Stände, bei denen es für ein paar Cent leckeres Essen auf die Hand gibt. Am liebsten mochte ich besagtes Pad Thai, ein gebratenes Nudelgericht mit Gemüse, Erdnüssen, Kräutern und Chili.

Neulich stieß ich dann im Internet auf „Raw Pad Thai“.  Ein Pad Thai ohne Nudeln, DAS soll schmecken? Würde ich nicht schon von vornherein enttäuscht sein, ein Gericht, das für mich so viele schöne Erinnerungen birgt und das ich täglich essen konnte, ohne dass es mich langweilte, derart abzuwandeln? Da sich aber auf Instagram und in diversen veganen Blogs die begeisterten Stimmen überschlugen, wollte ich dem rohen Pad Thai zumindest eine Chance einräumen.

Mein Pad Thai sollte hauptsächlich aus Karotten und Zucchini bestehen, Ihr könnt aber auch anderes Gemüse wie Kohl, Sellerie, Gurken usw verwenden. Ich habe mich für Zucchini entschieden, weil ich Zucchinispaghetti kenne und eine zumindest ansatzweise „nudelige“ Komponente in meinem Raw Pad Thai haben wollte.

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Das wichtigste Utensil: Ein Julienne-Schneider. Damit werden die Karotten und Zucchini in die richtige Form gebracht.

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Im Prinzip wird einfach alles klein geschnitten bzw gehobelt und mit dem Dressing vermischt. Wichtig ist, das Ganze mindestens 1-2 Stunden gut durchziehen zu lassen, noch besser schmeckt es, wenn es eine Nacht im Kühlschrank verbracht hat.

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Zutaten für 2 gute Esser

für das Raw Pad Thai

  • 2-3 mittelgroße Zucchini
  • 2-3 große oder 4-5 kleine Karotten
  • 2-3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 1 reife Avocado
  • 1-2 Handvoll asiatische Kräuter: Minze, Thaibasilikum, Koriander
  • 1 Handvoll Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • 1 EL gerösteter Sesam

für das Dressing:

  • Saft 1 Zitrone
  • ca 1 EL Erdnussbutter und/oder Tahini
  • 1-2 EL Tamari
  • frische Chili nach Geschmack
  • nach Geschmack geriebener Ingwer, gepresster Knoblauch

Zubereitung:

  • Mit dem Julienne-Schneider die Karotten und Zucchini zu dünnen Streifen verarbeiten
  • Die Frühlingszwiebeln in fingerlange Stücke teilen und ebenfalls zu Julienne verarbeiten
  • Avocado in Stücke schneiden
  • Erdnüsse im Mörser grob zerstoßen
  • Sesam in einer Pfanne rösten
  • Alle Zutaten für das Dressing vermischen, nach Geschmack abschmecken – wer mehr Tahini, Erdnussbutter, Tamari usw mag, kann die Menge gerne nach eigenem Gusto variieren
  • Zucchini, Karotten, Frühlingszwiebeln und Avocado in eine große Schüssel geben, mit dem Dressing vermischen und gut durchziehen lassen
  • Vor dem Servieren mit Erdnüssen, Sesam und Chili bestreuen

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Mir hat es hervorragend geschmeckt – es ist zwar natürlich kein Ersatz für ein „richtiges“  Pad Thai, aber ein sehr, sehr, seeeeeehr leckerer Salat und hat durchaus seine Daseinsberechtigung!

Guten Appetit!


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Sellerieschnitzel mit Kürbis-Kartoffelstampf und Zitronen-Schnittlauchsoße

IMG_9959.JPGManchmal überkommt mich aus heiterem Himmel ein Heißhunger auf etwas Heißes, Fettiges, knusprig Paniertes – das passiert mit Vorliebe bei kaltem Wetter, so wie jetzt. Auf dem Markt fand ich auch gleich einen fetten, schönen, großen Knollensellerie, auf dem schon quasi in großen Lettern „Sellerieschnitzel“ prangte. Direkt daneben lachte mich in unübersehbar leuchtendendem Orange ein Hokaido an, der auch mit in den Korb wanderte. Der sollte meine Stampfkartoffeln verfeinern. Weiterlesen


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Lauwarmer Belugalinsensalat mit Avocado und asiatischen Kräutern

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Heute habe ich einen exotischen Linsensalat für Euch, der einfach nach Asien schmeckt. Am besten finde ich ihn mit Belugalinsen, die sind schön knackig und nussig und für einen Linsensalat optimal, weil sie nicht mehlig werden und zerfallen.

Am liebsten esse ich den Salat lauwarm, aber kalt und gut durchgezogen schmeckt er für eine Grillparty auch lecker. Besonders gern mag ich die Kombination aus Avocado, Koriander, Minze und Chili (übrigens auch gut als Guacamole) und zusammen mit den Linsen schmeckt es einfach köstlich. Weiterlesen


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„Oh wie yummi!“ ist Teilnehmer beim Keimling Food Blog Award 2015 – Update: Kein Uservoting mehr möglich!

fba-button-125x125-03Ich freue mich sehr, auch dieses Jahr wieder beim Keimling Food Blog Award mitmachen zu dürfen – meine Bewerbung wurde angenommen und ich würde mich wirklich tierisch freuen, wenn Ihr mir Eure Stimme gebt:-)

Vom 01.-14. Oktober könnt ihr hier täglich voten und dabei noch 1 von 10 Shakin´Juicer gewinnen. Jede Stimme zählt!  

Natürlich gibt es dort noch jede Menge andere großartige Blogs zu entdecken, schaut einfach mal vorbei und lasst Euch zum Kochlöffelschwingen inspirieren!

Update 11.10.2015: Das Leservoting wurde aufgrund von technischen Problemen und daraus resultierender Manipulierbarkeit der Stimmen eingestellt – damit es ein faires Ergebnis gibt, werden die Blogs werden nun direkt von der Jury bewertet (mehr Info hier). Vielen lieben Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben:-)


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Erbsen-Basilikum-Cremesuppe

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Einem Basilikumtöpfchen blüht bei mir immer ein trauriges Schicksal: Meistens kaufe ich eines, wenn mir mal wieder der Sinn nach Caprese steht. Dann darf es ein paar Blätter spenden und dann vergessen und verlassen irgendwo in der Ecke vor sich hin welken. Bis ich merke, dass das verdurstende Pflänzchen mal einen Schluck Wasser gebrauchen könnte, ist es in 80 Prozent der Fälle schon längst zu spät.

Diesmal wollte ich es besser anstellen und – wenn ich es schon nicht schaffe, das Basilikumpflänzchen am Leben zu erhalten – seinen Tod zumindest nicht vollkommen sinnlos machen. Was also tun mit so viel Basilikum? Weiterlesen


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Rohkostsalat mit gekeimten Linsen und Koriander

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Das erste Mal habe ich gekeimte Linsen beim KarlsROH Vegan Brunch gegessen – vorher wusste ich gar nicht, dass man Linsen überhaupt roh essen kann. Die gekeimten Linsen schmecken ein wenig anders als gekochte, ich würden sagen, leicht nussig und nicht so „grasig“ wie viele Sprossen. Es macht einen Unterschied, wie lange man die Linsen keimen lässt: Je länger die Sprossen wachsen, desto ausgeprägter wird besagter „grasiger“ Geschmack. Ich empfehle, die Linsen 3-4 Tage in einem Keimglas keimem zu lassen und dann zu probieren, wann sie dem individuellen Gaumen behagen. Weiterlesen

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