Heute hat mir mein Freund zum Frühstück einen sehr gewagt kombinierten Smoothie in die Hand gedrückt, der aber wirklich gut war. Hauptsächlich rausgeschmeckt habe ich die Mango und fälschlicherweise nahm ich an, dass der kräuterige Geschmack Pfefferminze war. War aber Thaibasilikum. Ich dachte schon, ich wäre relativ experimentell mit meinen grünen Smoothies aus Radieschengrün und Co, aber er hat sogar rohe Weißkohl- und Karottenreste vom gestrigen Abendessen hier weiter verarbeitet. Aber keine Angst, der Hauptgeschmack ist Mango mit einer herben Kräuternote.
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Kichererbsen-Limetten-Koriandersalat
Dieser Salat ist einfach göttlich. Ungelogen. Sogar Leuten, die Koriander nicht ab können, hat er geschmeckt. Bei Koriander sind viele Menschen erstaunlich leidenschaftlich: Sie lieben ihn oder sie verabscheuen ihn. „Schmeckt irgendwie seifig“ und „Bah! Das ist doch das Zeug, das wie eingeschlafene Füße schmeckt!“ höre ich regelmäßig. Aber auch: „Am Anfang habe ich es gehasst, dann musste ich aus diesen und jenen Gründen öfter mal Koriander essen und jetzt liebe ich ihn.“
Vegan Foodporn: Yumyumyum!
Falls man es noch nicht gemerkt hat: Ich liebe Essen. Ich erfreue mich an den Farben, Formen, der Textur, dem Zusammenspiel von Allem und natürlich dem Duft und Geschmack aller möglichen Speisen. Die beiden letzten Aspekte kann ich leider nicht teilen, die sind mein ganz privates Vergnügen – alles andere seht Ihr hier auf den Bildern. Was die Optik in punkto Farben und Formen betrifft, muss ich sagen: Vegan hat hier definitiv die Nase vorn.
The Vegan’s Hundred
Ha, da schlägt doch das Foodie-Herz gleich höher! Natto? Nie gehört. Und was zum Teufel ist Gyoza, Umeboshi oder Birch Beer? Da gibt´s nur eines: Gleich mal anfangen, es rauszufinden!
News travels pretty fast in the blogosphere, and the latest craze that’s been showing up on food blogs far and wide has been The Omnivore’s Hundred, a list of 100 foods that all omnivores should eat at some point in their lives. Well, I like the idea, but obviously that sort of thing just doesn’t fly with me. Instead, I present to you my revised list, The Vegan’s Hundred instead! Everything here is either naturally free of animal products or can be veganized, and just like the original, these foods vary from the every day to extraordinary, delectable and disgusting. They’re simply all of the things that, in my opinion, any vegan foodie should definitely sink their teeth into at least once.
Your mission, should you choose to accept it:
1) Copy this list into your own blog, including these instructions.
2) Bold all the items you’ve eaten.
3)…
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Erdbeeren mit Vanille, frischer Minze, Pfeffer und Balsamico
Erdbeeren schmecken ja zur Zeit einfach himmlisch. Einfach pur schon ein Hochgenuss, frisch vom heimischen Feld – üüüberhaupt kein Vergleich zu der Importware, die man im Frühling so kriegt. Heute habe ich sie mal auf eine spezielle Weise „gepimpt“, eigentlich mehr oder weniger „aus Versehen“, weil da eins aufs andere kam.
Vier Artischocken-Dips in 5 Minuten
Heute ist beim Einkauf ein ganz besonderer Leckerbissen in meinem Korb gelandet: zwei riesige Artischocken. Fast eineinhalb mal so groß wie meine Faust. So groß, dass ich einen Topf pro Stück gebraucht habe. Mjam!
Ich lieeebe Artischocken. Nicht nur wegen der vielen gesunden Inhaltsstoffe, die vor allem die Verdauung und die Lebertätigkeit fördern sollen, sondern im Gesamtpaket.
Radieschengrün-Oliven-Pesto
Eigentlich hatte ich das Radieschengrün ja für meine grünen Smoothies aufgehoben. Es war so frisch und zum Wegwerfen vieeel zu schade. Blöd ist allerdings, wenn der Gemüseinkauf aufgrund des fantastischen saisonalen Überangebots unbeabsichtigterweise völlig eskaliert und man plötzlich zusätzlich mit Unmengen an Kohlrabi- und Mairübchenblättern da steht. Nach drei Tagen Smoothies mit Radieschen- und Kohlrabikraut brauche ich morgen wirklich mal was anderes – und die Blätter fangen auch schon an, vor sich hinzuwelken.
Mandelmus, Matcha, Vanille und Co.
„Ach Du Scheiße, ist das teuer!“ denke ich ständig, seit ich für meine veganen Rezepte Unmengen an Mandelmus, gemahlener Vanille, gepufftem Amaranth und Agavendicksaft in meine Gerichte und ich selber regelmäßig fast aus den Latschen kippe. Ehrlich, sieben Euro für ein 250-Gramm-Glas, das innerhalb kürzester Zeit verbraucht ist, ist in der Tat ganz schön happig. Ich bin wahrlich kein Verfechter von Billiglebensmitteln und sehe auch ein, dass Qualität ihren Preis hat. Da ich nun aber keinen Goldesel zu Hause habe, macht es selbst unter dem Gesichtspunkt „Aber dafür ernähre ich mich ja viel gesünder“ oder „Weil ich es mir wert bin“ nur bedingt Spaß, sich bei jedem Löffel Mandelmus und Vanille zu fragen, ob man da flüssiges bzw gemahlenes Gold auf sein Essen tut (es gibt ja tatsächlich irgendwo in Hamburg eine Currywurst mit Blattgold für einen Arschvoll Geld, aber das nur so nebenbei).
Vegan grillen
Sommerzeit, Grillzeit. Gestern hat es – mal wieder – geregnet, aber heute hat sich die Sonne ja doch noch ein bisschen heraus getraut. Eine besonders große Herausforderung ist natürlich das Grillen. Vegetarisch geht ja noch, da haut man sich einfach den leckeren Schafskäse in die Folie oder einen Haloumi direkt auf den Grill und hat schon ein herzhaftes Essen. Ohne den Käse… naja, das kann ja was geben, dachte ich. Erstaunlicherweise haben wir dann doch ein paar ganz schmackhafte Dinge gezaubert:
30 Tage vegan: Vorbereitungen
Vegan essen ist für mich als „Allesesser“, einem so genannten „Omni“ (liebevoller Veganer-Slang für Omnivoren) in erster Linie ein riesiges Umdenken. Damit das auch klappt, wollte ich mich gut vorbereiten. Eigentlich hatten wir, also mein Freund und ich, uns das Ganze schon zwei Monate vorher vorgenommen. Ich habe das Glück, einen Partner zu haben, der da mit zieht, so macht das Unterfangen gleich mal mehr Spaß. Da wir jedoch zwei hoffnungslose Leckermäuler sind, kam erst noch eine Hochzeit und ein Urlaub in Portugal „dazwischen“, so dass wir den „Ernstfall“ schön vor uns hergeschoben hatten.
Dann ging es im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte: Eine Woche vorher alles aufessen, was nicht vegan ist. Zum Start unserer veganen Phase hatten wir alles an Fleisch, Milch, Butter, Joghurt, Honig oder Schokolade im Haus verputzt und Dinge wie Rinder- und Hühnerbrühe ganz oben im Schrank verstaut.
Jetzt hieß es Rezepte suchen, Einkaufszettel machen und überlegen, wo man was her bekommt. Ich koche ja eigentlich schon ziemlich viel, daher ist ein gewisser Grundstock an Lebensmitteln und Gewürzen bereits vorhanden. Was NICHT in meinem Vorratsschrank zu finden war:
- Mandelmus
- Cashewmus
- Tahine (Sesammus)
- Erdnussmus
- Agavendicksaft
- Gepuffter Amaranth
- Sojajoghurt
- Hafermilch
- Sojamilch
- Tofu (geräuchert und ungeräuchert)
- Sprossen
- Hefeflocken
- Matcha
- Kakaopulver ungesüßt
- Agar-Agar
- Kakaobutter
Was in viel größeren Mengen als bisher gekauft werden muss:
- Bananen
- Avocados
- Haferflocken
- Zucchini
- Auberginen
- Tomaten
- Tomatenmark
- Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse
Eingekauft habe ich im normalen Supermarkt, beim Türken, Alnatura, Füllhorn, Reformhaus oder am Marktstand. Manche Dinge gibt es tatsächlich nur in Bioläden, zum Teil zu Preisen, bei denen ich zuerst an einen Druckfehler dachte.
Für den Einstieg habe mich wegen der guten Leserrezensionen bei Amazon für diese beiden Bücher entschieden:
- „Vegan for Fit“ von Attila Hildmann
- „La Veganista“ von Nicole Just
Bei Pinterest habe ich eine leckere vegane Gerichte gesammelt, die ich mal ausprobieren will: http://pinterest.com/ohwieyummi/vegan/
Und folgende Seiten abonniert:
- 101 Cookbooks Vegan Recipes
- Chef Chloe
- Go Dairy Free Recipes
- Jamie Oliver vegane Rezepte
- Veg Kitchen
- Vegan Easy Recipes
- Vegan Recipes around the World
- Veganwelt Rezeptdatenbank
- VegWeb
Last but not least: Da so viele Veganer von spürbaren Verbesserungen ihrer Beschwerden, Wehwehchen und Unannehmlichkeiten berichten, liste ich hier auch meine derzeitigen auf.
- Horror-Pollenallergie mit asthmatischem Husten und allem Pipapo
- Neurodermitis und andere Hautausschläge sowie dort schlecht verheilende aufgekratzte Stellen
- Chronische Müdigkeit – ich bin wirklich DAUERDAUERDAUERMÜDE, egal, wie lange ich geschlafen habe
- Extremes tägliches Mittagstief
- Lange Einschlafzeiten und nächtliches Aufwachen
- Hartnäckige 3-5 Kilo zu viel um die Leibesmitte
Außerdem habe ich so vielen Freunden wie möglich von meinem Vorhaben erzählt – so stelle ich sicher, dass sie nachfragen und ich keinen Rückzieher mehr machen kann 🙂
So, das war´s mit den Vorbereitungen. Ich bin sehr gespannt und werde weiter berichten.






