Oh, wie yummi!

Yummi Vegan Food

Radieschengrün-Oliven-Pesto

4 Kommentare

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Eigentlich hatte ich das Radieschengrün ja für meine grünen Smoothies aufgehoben. Es war so frisch und zum Wegwerfen vieeel zu schade. Blöd ist allerdings, wenn der Gemüseinkauf aufgrund des fantastischen saisonalen Überangebots unbeabsichtigterweise völlig eskaliert und man plötzlich zusätzlich mit Unmengen an Kohlrabi- und Mairübchenblättern da steht. Nach drei Tagen Smoothies mit Radieschen- und Kohlrabikraut brauche ich morgen wirklich mal was anderes – und die Blätter fangen auch schon an, vor sich hinzuwelken.

Nach kurzer Google-Suche, wie sich  Radieschengrün sonst so verwerten lässt, wurde ich auf diesem Blog mit wunderschönen Fotos und Rezepten fündig: Man kann damit Pesto machen!

Darauf wäre ich nie gekommen, aber hey, super Idee! Cashewkerne habe ich leider nur noch eine winzige Menge im Vorratsschrank – und da Sonntag ist, sieht es mit Einkaufen ziemlich mau aus. Egal, nehmen wir doch einfach ein paar Sonnenblumenkerne dazu. Hmmm, die eingelegten Oliven, die ich gestern abend vor dem Fernseher snacken wollte – sie aber wegen eines Veggieburger-Suppenkomas liegen gelassen hatte – machen sich bestimmt auch nicht schlecht darin. Und da wir sowieso schon am Experimentieren sind, schmeiße ich noch ein paar getrocknete Tomaten hinein sowie einen Stengel Minze vom Balkon.

Zutaten:

  • Radieschengrün
  • schwarze, eingelegte Oliven mit Knoblauch (irgendwelche anderen gehen sicherlich auch)
  • Cashewkerne
  • Sonnenblumenkerne
  • getrocknete Tomaten
  • Olivenöl
  • Minze
  • grobes Meersalz

Getrocknete Tomaten, Oliven, Minze  cashewkerne

Sonneblumenkerne

Eine gute Gelegenheit, um zu sehen, wie sich der gerade gestern eingetroffene Mr. Magic Mixer mit Pesto schlägt. Wenn ich ein neues Gadget habe, sei es Handy oder Mixer, beschäftige ich mich die ersten Tage immer obsessiv damit – heute morgen habe ich auch schon erfolgreich Mandelmilch damit hergestellt. Funzt super.

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Beim Mr. Magic liegt ja das, was man als letztes in den Becher füllt, zuunterst auf dem Messer auf. Ich habe es so angeordnet, dass das schwere Zeugs unten liegt. Ich dachte, die Messer greifen vielleicht die Blätter besser, wenn sich unten erst einmal eine Masse gebildet hat.

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Das  hat aber nur bedingt geklappt. Ich musste mehrmals stoppen und schütteln, außerdem auch den Deckel öffnen, die Pampe mit dem Löffel runterdrücken und die Blätter herauf holen.

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Vielleicht nächstes Mal doch anders herum? Werde ich mal testen, ansonsten muss wohl der  Thermomix ran (HA! Den habe ich nämlich auch neu – was so eine vegane Phase doch für Auswüchse mit sich bringt…).

Da der Mr. Magic sowieso nicht länger als 60 Sekunden laufen darf, war es aber nicht so schlimm, dass ich immer mal wieder absetzen musste. Nach 4-5 Mal schütteln und/oder mit dem Löffel nachhelfen, war dann wohl der „point of no return“ erreicht und binnen Sekunden wurden die Blätter in das Mus gesaugt und püriert.

Das Ergebnis ist meiner Ansicht nach eher essens- als sehenswert: Die Farbe ist wegen der schwarzen Oliven natürlich nicht so schön fresh, aber schmecken tut es seeeehr gut, mmmmhhh! Ich kann mir das gut auf Nudeln, als Brotaufstrich oder einen Klecks auf Kürbissuppe oder ähnliches vorstellen. Das Ganze kam in ein mit kochendem Wasser ausgespültes Schraubglas und in den Kühlschrank.

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Und da ich es nicht lassen kann, mit meinem Essen zu spielen:

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Viel Spaß beim Nachkochen oder Herumprobieren! Wenn Ihr auch ein gutes Pesto-Rezept habt, freue ich mich, wenn Ihr es in den Kommentar schreibt!

4 thoughts on “Radieschengrün-Oliven-Pesto

  1. Freut mich, dass dir die Rezeptidee gefallen hat. Ich werde sicherlich auch mal deine Version mit den Oliven und den getrockneten Tomaten probieren, zwei Zutaten, die ich liebe.
    Liebe Grüße, Alex

  2. lecker muß ich gleich mal ausprobieren! Ich mach im Frühling aus dem Radischengrün auch immer ne superlecke Suppe,…..

  3. Jetzt bin ich natürlich neugierig: Wie geht denn die Suppe :-)? So ähnlich wie Kressesuppe, also püriert und mit Sahne bzw Sahneersatz?

  4. Pingback: Yummi Rezepte auf einen Blick | Oh, wie yummi!

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