Oh, wie yummi!

Yummi Vegan Food


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Chia-Amaranth-Crunch mit Bananen und Himbeeren

Ein Produkt, das ich durch „Vegan for fit“ von Atilla Hildmann entdeckt und für superlecker befunden habe: Gepoppter Amaranth. Mega gesund und schnell gemacht, ob als Frühstück oder Zwischendurchsnack bei heißem Wetter. Ich habe das Rezept aus dem Buch etwas abgewandelt und noch ein paar Chia-Samen rein gemacht – erstens, weil die auch super gesund sein sollen und zweitens, weil ich Chia-Samen vom Mundgefühl her total lustig finde (werde morgen mal einen Chia-Samen-Kokospudding probieren). Hier habe ich einfach gepoppten Amaranth und Chia-Samen mit Sojajoghurt und Ahornsirup vermischt und dann abwechselnd mit Bananenscheiben und TK-Himbeeren geschichtet. Gehackte Mandeln – nicht zu fein, damit man noch was crunchiges hat – und frische Minze obendrauf, eine Stunde kühl stellen, voilá! I love it!

food: Chia-Amaranth-Beerencrunch
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30 Tage vegan: Vorbereitungen

Vegan essen ist für mich als „Allesesser“, einem so genannten „Omni“ (liebevoller Veganer-Slang für Omnivoren) in erster Linie ein riesiges Umdenken.  Damit das auch klappt, wollte ich mich gut vorbereiten. Eigentlich hatten wir, also mein Freund und ich, uns das Ganze schon zwei Monate vorher vorgenommen. Ich habe das Glück, einen Partner zu haben, der da mit zieht, so macht das Unterfangen gleich mal mehr Spaß. Da wir jedoch zwei hoffnungslose Leckermäuler sind, kam erst noch eine Hochzeit und ein Urlaub in Portugal „dazwischen“, so dass wir den „Ernstfall“ schön vor uns hergeschoben hatten.

Dann ging es im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte: Eine Woche vorher alles aufessen, was nicht vegan ist.  Zum Start unserer veganen Phase hatten wir alles an Fleisch, Milch, Butter, Joghurt, Honig oder Schokolade im Haus verputzt und Dinge wie Rinder- und Hühnerbrühe ganz oben im Schrank verstaut.

Jetzt hieß es Rezepte suchen, Einkaufszettel machen und überlegen, wo man was her bekommt.  Ich koche ja eigentlich schon ziemlich viel, daher ist ein gewisser Grundstock an Lebensmitteln und Gewürzen bereits vorhanden. Was NICHT in meinem Vorratsschrank zu finden war:

  • Mandelmus
  • Cashewmus
  • Tahine (Sesammus)
  • Erdnussmus
  • Agavendicksaft
  • Gepuffter Amaranth
  • Sojajoghurt
  • Hafermilch
  • Sojamilch
  • Tofu (geräuchert und ungeräuchert)
  • Sprossen
  • Hefeflocken
  • Matcha
  • Kakaopulver ungesüßt
  • Agar-Agar
  • Kakaobutter

Was in viel größeren Mengen als bisher gekauft werden muss:

  • Bananen
  • Avocados
  • Haferflocken
  • Zucchini
  • Auberginen
  • Tomaten
  • Tomatenmark
  • Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse

Eingekauft habe ich im normalen Supermarkt, beim Türken, Alnatura, Füllhorn, Reformhaus oder am Marktstand. Manche Dinge gibt es tatsächlich nur in Bioläden, zum Teil zu Preisen, bei denen ich zuerst an einen Druckfehler dachte.

Für den Einstieg  habe mich wegen der guten Leserrezensionen bei Amazon für diese beiden Bücher entschieden:

  • „Vegan for Fit“ von Attila Hildmann
  • „La Veganista“ von Nicole Just

Bei Pinterest habe ich eine leckere vegane Gerichte gesammelt, die ich mal ausprobieren will:  http://pinterest.com/ohwieyummi/vegan/

Und folgende Seiten abonniert:

Last but not least: Da so viele Veganer von spürbaren Verbesserungen ihrer Beschwerden, Wehwehchen und Unannehmlichkeiten berichten, liste ich hier auch meine derzeitigen auf.

  • Horror-Pollenallergie mit asthmatischem Husten und allem Pipapo
  • Neurodermitis und andere Hautausschläge sowie dort schlecht verheilende aufgekratzte Stellen
  • Chronische Müdigkeit – ich bin wirklich DAUERDAUERDAUERMÜDE, egal, wie lange ich geschlafen habe
  • Extremes tägliches Mittagstief
  • Lange Einschlafzeiten und nächtliches Aufwachen
  • Hartnäckige 3-5 Kilo zu viel um die Leibesmitte

Außerdem habe ich so vielen Freunden wie möglich von meinem Vorhaben erzählt – so stelle ich sicher, dass sie nachfragen und ich keinen Rückzieher mehr machen kann 🙂

So, das war´s mit den Vorbereitungen. Ich bin sehr gespannt und werde weiter berichten.


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30 Tage vegan – ein Selbstversuch

Vegan. Ehrlich gesagt, hat mich dieses Wort immer ein bisschen abgeschreckt. „Vegan“ – das klingt in den Ohren eines eingefleischten Carnivoren schwer nach Verzicht, nach freudlosem Essen, nach der Verabschiedung von allem, was je unter die Kategorie „herzhaft“ gefallen ist.

Protein-Junkie

Fragt man mich nach den Lieblingsgerichten aus meiner Kindheit fallen mir sofort knusprig gebratene Chicken Wings (serviert mit der vietnamesischen Fischsoße, der berühmten „nuoc mam“, mit der Vietnamesen so ziemlich alles essen), zarte, langsam geschmorte Schweinerippchen in scharf-süß-saurer Marinade, eine schöne Bolognese, Gulasch mit Nudeln, paniertes Schnitzel und natürlich ein saftiges, englisch gebratenes Rindersteak ein. Allein schon das brutzelnde Geräusch und der Duft, mmmmhhh! Und Meeresfrüchte, oh Mann, da könnte ich mich reinlegen!

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Gemüse. Und Salat. Und Früchte. Eigentlich alles, was mit Essen zu tun hat. Aber bisher doch in erster Linie Gerichte mit Fleisch. Oder eben – das „zweitbeste“ – mit Käse. Vieeeel Käse. Haufenweise Käse. Eine appetitlich geschmolzene Käsekruste oder gegrillter Schafskäse mit Olivenöl und Knoblauch – lecker!

Tierleid und hungernde Kinder in Afrika

Jetzt fragt man sich natürlich: Warum denn dann ausgerechnet ein Blog über veganes Essen? Alle meine Freunde hätten sofort unterschrieben: das  LETZTE , was ich jemals tun würde, wäre vegan zu essen und dann auch noch einen veganen Blog zu schreiben. Also: wieso?

Ich würde ja gerne sagen: Da war dieser eine Tag, an dem ich diese Doku über diese schreckliche Massentierhaltung sah. Diese Tiertransporte. Und da wusste ich, dass ich so nicht weiter machen kann. Dass ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, Tiere zu essen. Und von einem Tag auf den anderen den tierischen Genüssen abschwor.

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