Oh, wie yummi!

Yummi Vegan Food


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Vier Artischocken-Dips in 5 Minuten

Oh, wie yummi! Vier Dips für Artischocken

Heute ist beim Einkauf ein ganz besonderer Leckerbissen in meinem Korb gelandet: zwei riesige Artischocken. Fast eineinhalb mal so groß wie meine Faust. So groß, dass ich einen Topf pro Stück gebraucht habe. Mjam!

Ich lieeebe Artischocken. Nicht nur wegen der vielen gesunden Inhaltsstoffe, die vor allem die Verdauung und die Lebertätigkeit fördern sollen, sondern im Gesamtpaket.

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Radieschengrün-Oliven-Pesto

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Eigentlich hatte ich das Radieschengrün ja für meine grünen Smoothies aufgehoben. Es war so frisch und zum Wegwerfen vieeel zu schade. Blöd ist allerdings, wenn der Gemüseinkauf aufgrund des fantastischen saisonalen Überangebots unbeabsichtigterweise völlig eskaliert und man plötzlich zusätzlich mit Unmengen an Kohlrabi- und Mairübchenblättern da steht. Nach drei Tagen Smoothies mit Radieschen- und Kohlrabikraut brauche ich morgen wirklich mal was anderes – und die Blätter fangen auch schon an, vor sich hinzuwelken.

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Wann hat welches Gemüse Saison?

Obst und Gemüse am besten frisch, regional und saisonal: Dann schmeckt es am besten! Ich finde es toll, mich zu einer bestimmten Zeit des Jahres mit Spargel, Kirschen oder Erdbeeren vollzustopfen. Dass die Freude von begrenzter Dauer ist, gibt dem Ganzen den besonderen Reiz. Irgendwie fühle ich mich näher an der Natur, wenn ich weiß, was zu welcher Jahreszeit Saison hat. Außerdem kann ich mich ja dann auf andere Dinge freuen, die bald reif werden – und seien wir mal ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als sich auf Essen zu freuen?

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Mandelmus, Matcha, Vanille und Co.

„Ach Du Scheiße, ist das teuer!“ denke ich ständig, seit ich für meine veganen Rezepte Unmengen an Mandelmus, gemahlener Vanille, gepufftem Amaranth und Agavendicksaft in meine Gerichte und ich selber regelmäßig fast aus den Latschen kippe.  Ehrlich, sieben Euro für ein 250-Gramm-Glas, das innerhalb kürzester Zeit verbraucht ist, ist in der Tat ganz schön happig. Ich bin wahrlich kein Verfechter von Billiglebensmitteln und sehe auch ein, dass Qualität ihren Preis hat. Da ich nun aber keinen Goldesel zu Hause habe, macht es selbst unter dem Gesichtspunkt „Aber dafür ernähre ich mich ja viel gesünder“ oder „Weil ich es mir wert bin“ nur bedingt Spaß, sich bei jedem Löffel Mandelmus und Vanille zu fragen, ob man da flüssiges bzw gemahlenes Gold auf sein Essen tut (es gibt ja tatsächlich irgendwo in Hamburg eine Currywurst mit Blattgold für einen Arschvoll Geld, aber das nur so nebenbei).

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Vegan grillen

Tofu-gefüllte Champignons

Sommerzeit, Grillzeit. Gestern hat es – mal wieder – geregnet, aber heute hat sich die Sonne ja doch noch ein bisschen heraus getraut. Eine besonders große Herausforderung ist natürlich das Grillen. Vegetarisch geht ja noch, da haut man sich einfach den leckeren Schafskäse in die Folie oder einen Haloumi direkt auf den Grill und hat schon ein herzhaftes Essen. Ohne den Käse… naja, das kann ja was geben, dachte ich. Erstaunlicherweise haben wir dann doch ein paar ganz schmackhafte Dinge gezaubert:

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30 Tage vegan: Vorbereitungen

Vegan essen ist für mich als „Allesesser“, einem so genannten „Omni“ (liebevoller Veganer-Slang für Omnivoren) in erster Linie ein riesiges Umdenken.  Damit das auch klappt, wollte ich mich gut vorbereiten. Eigentlich hatten wir, also mein Freund und ich, uns das Ganze schon zwei Monate vorher vorgenommen. Ich habe das Glück, einen Partner zu haben, der da mit zieht, so macht das Unterfangen gleich mal mehr Spaß. Da wir jedoch zwei hoffnungslose Leckermäuler sind, kam erst noch eine Hochzeit und ein Urlaub in Portugal „dazwischen“, so dass wir den „Ernstfall“ schön vor uns hergeschoben hatten.

Dann ging es im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte: Eine Woche vorher alles aufessen, was nicht vegan ist.  Zum Start unserer veganen Phase hatten wir alles an Fleisch, Milch, Butter, Joghurt, Honig oder Schokolade im Haus verputzt und Dinge wie Rinder- und Hühnerbrühe ganz oben im Schrank verstaut.

Jetzt hieß es Rezepte suchen, Einkaufszettel machen und überlegen, wo man was her bekommt.  Ich koche ja eigentlich schon ziemlich viel, daher ist ein gewisser Grundstock an Lebensmitteln und Gewürzen bereits vorhanden. Was NICHT in meinem Vorratsschrank zu finden war:

  • Mandelmus
  • Cashewmus
  • Tahine (Sesammus)
  • Erdnussmus
  • Agavendicksaft
  • Gepuffter Amaranth
  • Sojajoghurt
  • Hafermilch
  • Sojamilch
  • Tofu (geräuchert und ungeräuchert)
  • Sprossen
  • Hefeflocken
  • Matcha
  • Kakaopulver ungesüßt
  • Agar-Agar
  • Kakaobutter

Was in viel größeren Mengen als bisher gekauft werden muss:

  • Bananen
  • Avocados
  • Haferflocken
  • Zucchini
  • Auberginen
  • Tomaten
  • Tomatenmark
  • Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse

Eingekauft habe ich im normalen Supermarkt, beim Türken, Alnatura, Füllhorn, Reformhaus oder am Marktstand. Manche Dinge gibt es tatsächlich nur in Bioläden, zum Teil zu Preisen, bei denen ich zuerst an einen Druckfehler dachte.

Für den Einstieg  habe mich wegen der guten Leserrezensionen bei Amazon für diese beiden Bücher entschieden:

  • „Vegan for Fit“ von Attila Hildmann
  • „La Veganista“ von Nicole Just

Bei Pinterest habe ich eine leckere vegane Gerichte gesammelt, die ich mal ausprobieren will:  http://pinterest.com/ohwieyummi/vegan/

Und folgende Seiten abonniert:

Last but not least: Da so viele Veganer von spürbaren Verbesserungen ihrer Beschwerden, Wehwehchen und Unannehmlichkeiten berichten, liste ich hier auch meine derzeitigen auf.

  • Horror-Pollenallergie mit asthmatischem Husten und allem Pipapo
  • Neurodermitis und andere Hautausschläge sowie dort schlecht verheilende aufgekratzte Stellen
  • Chronische Müdigkeit – ich bin wirklich DAUERDAUERDAUERMÜDE, egal, wie lange ich geschlafen habe
  • Extremes tägliches Mittagstief
  • Lange Einschlafzeiten und nächtliches Aufwachen
  • Hartnäckige 3-5 Kilo zu viel um die Leibesmitte

Außerdem habe ich so vielen Freunden wie möglich von meinem Vorhaben erzählt – so stelle ich sicher, dass sie nachfragen und ich keinen Rückzieher mehr machen kann 🙂

So, das war´s mit den Vorbereitungen. Ich bin sehr gespannt und werde weiter berichten.


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30 Tage vegan – ein Selbstversuch

Vegan. Ehrlich gesagt, hat mich dieses Wort immer ein bisschen abgeschreckt. „Vegan“ – das klingt in den Ohren eines eingefleischten Carnivoren schwer nach Verzicht, nach freudlosem Essen, nach der Verabschiedung von allem, was je unter die Kategorie „herzhaft“ gefallen ist.

Protein-Junkie

Fragt man mich nach den Lieblingsgerichten aus meiner Kindheit fallen mir sofort knusprig gebratene Chicken Wings (serviert mit der vietnamesischen Fischsoße, der berühmten „nuoc mam“, mit der Vietnamesen so ziemlich alles essen), zarte, langsam geschmorte Schweinerippchen in scharf-süß-saurer Marinade, eine schöne Bolognese, Gulasch mit Nudeln, paniertes Schnitzel und natürlich ein saftiges, englisch gebratenes Rindersteak ein. Allein schon das brutzelnde Geräusch und der Duft, mmmmhhh! Und Meeresfrüchte, oh Mann, da könnte ich mich reinlegen!

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Gemüse. Und Salat. Und Früchte. Eigentlich alles, was mit Essen zu tun hat. Aber bisher doch in erster Linie Gerichte mit Fleisch. Oder eben – das „zweitbeste“ – mit Käse. Vieeeel Käse. Haufenweise Käse. Eine appetitlich geschmolzene Käsekruste oder gegrillter Schafskäse mit Olivenöl und Knoblauch – lecker!

Tierleid und hungernde Kinder in Afrika

Jetzt fragt man sich natürlich: Warum denn dann ausgerechnet ein Blog über veganes Essen? Alle meine Freunde hätten sofort unterschrieben: das  LETZTE , was ich jemals tun würde, wäre vegan zu essen und dann auch noch einen veganen Blog zu schreiben. Also: wieso?

Ich würde ja gerne sagen: Da war dieser eine Tag, an dem ich diese Doku über diese schreckliche Massentierhaltung sah. Diese Tiertransporte. Und da wusste ich, dass ich so nicht weiter machen kann. Dass ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, Tiere zu essen. Und von einem Tag auf den anderen den tierischen Genüssen abschwor.

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