Oh, wie yummi!

Yummi Vegan Food

Mexican cravings: Feurig-limettige schwarze Bohnen mit Koriander

Ein Kommentar

Oh, wie yummi: Schwarze Bohnen mit Limette und Koriander

Es ist heeeeeeiiiiß. Wirklich heiß. Wer sich dieses Jahr beschwert, dass wir keinen Sommer hatten, kriegt von mir ein paar auf den Deckel. Die letzten Tage habe ich mich hauptsächlich von Smoothies und kalter Wassermelone ernährt, doch dann hat sich plötzlich eine unbändige Lust auf Bohnen bemerkbar gemacht. Und auf SCHARF. Eigenartig… ob sich der Organismus an die mexikanisch anmutenden Temperaturen gewöhnt und nach Bohnen, Chili und Paprika schreit?

Wie dem auch sei, ich wollte Bohnen – und zwar am liebsten wie Bud Spencer und Terence Hill direkt mit dem Holzlöffel aus der gusseisernen Pfanne. Als Kind habe ich diese Filme immer mit meinem jüngeren Bruder geschaut und jedes Mal, wenn die beiden Prügelknaben sich ihre Bohnenpfanne mit sichtlichem Appetit rein hauten, stellten wir uns vor, wie guuut das doch schmecken muss.

Außerdem habe ich kürzlich schwarze Bohnen für mich entdeckt. Ich sag´Euch: Wenn Ihr Bohnen mögt, vergesst die Kidneybohnen und steigt sofort um auf die schwarzen Bohnen! Sooo  lecker – viel aromatischer und man hat nicht diese mehlige Konsistenz. Die finde ich zwar nicht schlimm – ich mag Kidneybohnen trotzdem – aber die kleinen schwarzen sind um LÄNGEN besser. Es ist nicht ganz so einfach, sie zu finden, aber ich habe sie schon in Asia-Läden oder im türkischen Supermarkt gesehen, außerdem gibt es sie auch im Alnatura. Bei dm bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich meine, sie auch dort schon in der einen oder anderen Filiale gesehen zu haben.

Bohnenrezepte gibt es ja wie Sand am Meer, das finde ich toll. Nicht nur, dass es unzählige Sorten gibt, grüne Bohnen, Kidneybohnen, schwarze und weiße Bohnen, Riesenbohnen, Wachtelbohnen, schwarzäugige Bohnen, dicke, dünne undundund… nein, man kann sie auch noch auf europäische, asiatische, afrikanische und südamerikanische Art zubereiten. Bohnenrezepte, so weit das Internetauge reicht, yeah!

Ich entschied mich heute für ein mexikanisches Rezept mit Limettensaft und Koriander, da mir diese Kombination schon bei einem wirklich genialen Kichererbsensalat kulinarische Höhepunkte beschert hat. Schön sommerlich frisch schmeckt Limette-Koriander auch, also hatte ich mit diesem Rezept schnell den Gewinner des Tages. Und ich wurde nicht enttäuscht! Limette, frischer Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Chili und das alles an superzart gekochten schwarzen Bohnen, die trotzdem noch Biss haben: ein sauer-scharf-würzig-herzhaftes Fest – was will man mehr? Zum Rezept geht es übrigens hier.

Oh, wie yummi: Schwarze Bohnen mit Limette und Koriander

Oh, wie yummi: Schwarze Bohnen mit Limette und Koriander

Dazu habe ich statt Polenta ein paar Süßkartoffeln, die ich noch übrig hatte, zu Püree verarbeitet. Nicht besonders spektakulär, einfach gekocht und zermantscht. Und da es ja vegan sein soll, keine Butter, sondern frischen Knoblauch in Olivenöl angeröstet und die Pampe in der Pfanne gemischt. Das Knoblauch-Röst-Aroma ging dann schön auf das Püree über. Ich fand es mit den Bohnen jetzt ehrlich gesagt nicht so den Brüller und habe sie lieber so gegessen. Frisch gebackenes Fladenbrot ist  bestimmt wesentlich besser dazu.

Oh, wie yummi: Süßkartoffelpüree

Als Sidesnack habe ich schnell  ein paar Bratpeperonis in die Pfanne geworfen. So locker aus dem Handgelenk. Ja, genau diese piementos, die man für drei oder vier Euro pro Schälchen mit 5-6 Stück in der Tapas-Bar bekommt. Gibt es gerade erfreulicherweise bei Netto und gar nicht teuer: eine ganze Packung  mit bestimmt 20-25 Stück für 1,99 Euro. Einfach in Olivenöl, nach Wunsch mit Knoblauch, scharf anbraten und mit grobem Meersalz bestreuen – da könnte ich eine ganze Pfanne ganz allein verputzen!

Oh, wie yummi: Bratpaprika

Eine kleine Warnung noch: Das Bohnengericht bringt einen richtig ins Schwitzen, caramba!

Und hier noch mein Song des Tages, der mir natürlich dazu durch den Kopf spukt.

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