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Yummi Vegan Food

Blick in mein Regal: Meine veganen Kochbücher

3 Kommentare

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Ich koche eigentlich schon lange und gerne – allerdings bis vor kurzem natürlich noch nicht vegan. Mein Fundus an schmackhaften Gerichten ohne Butter, Sahne, Fleisch, Käse oder Ei  war dementsprechend extrem überschaubar und meine Erfahrungen mit rein pflanzlicher Zubereitung gleich null. Kochbücher mussten her. Nachdem Attila Hildmann’s „Vegan for fit“ mich davon überzeugt hat, dass veganes Essen ganz und gar nicht langweilig ist, sondern im Gegenteil sehr genussorientiert sein kann, folgten schnell andere Kochbücher.

„Vegan for fit“ ist übrigens meine allerallerwärmste Empfehlung an alle, die in die vegane Küche einsteigen wollen. Tolle Einführung, sehr motivierend, sehr ansprechende Rezepte und Fotos. Ich schwärme schon allen Freundinnen davon vor, bekoche Gäste fleißig aus dem Buch oder bringe meiner Squashpartnerin eingetupperte Zucchinispaghetti mit. Inzwischen hat schon eine Freundin einen veganen Monat mit diesem Buch hinter sich, bleibt im Großen und Ganzen dabei und eine weitere hat es sich gerade bestellt. Bei Gelegenheit werde ich einen eigenen Beitrag mit allen Gerichten erstellen, die ich aus dem Buch gekocht habe.

Nach langem Recherchieren entschied ich mich für folgende vegane Kochbücher:

„Kochen ohne Knochen“ von Uschi Herzer und Joachim Hiller: Weil es lustig geschrieben ist und da günstige, sehr alltagtaugliche Rezepte drin sind, die ein vernünftiges Haushaltsbudget erlauben. Die meisten Rezepte sind unbebildert, aber für unter der Woche „einfach mal aufschlagen und was draus kochen“ ist es super. Außerdem ist es mit 9,90 Euro das mit Abstand günstigste Buch gewesen.

„Rohköstlich“ von Mimi Kirk: Weil ich mich in die Rohkost einlesen wollte und mir das vegane Kochen am Anfang sehr aufwändig erschien. Ich wollte ein paar Rezepte, die man nicht kochen muss und „roh“ erschien mir für den Sommer genau richtig. Dass viele Sachen stundenlang in einen Dörrautomaten müssen, habe ich dann erst hinterher rausgefunden – macht aber nichts, das Buch hat einen sehr informativen Einleitungsteil über Ernährung und Gesundheit im Allgemeinen und wer weiß, vielleicht kaufe ich mir ja noch einen Dörrautomaten. Liebäugeln tue ich zumindest schon.

„Vegan und vollwertig genießen“ von Annette Heimroth und Brigitte Bornschein: Weil ich mich nicht einfach nur tiereiweißfrei, sondern auch gesund und möglichst naturbelassen ernähren will. Ich möchte vermeiden, plötzlich viel Pasta (Weißmehl) mit Gemüse oder Pesto oder total viel Soja zu essen. In diesem Buch erfährt man ebenfalls viel Interessantes über gesunde Ernährung. Die Rezepte sind abwechslungsreich und schön bebildert. Sie sind nicht so raffiniert wie in „Vegan for fit“, aber gerade der gewisse „Basic“-Charakter hat auch irgendwie seinen Reiz. Sehr gut: Auf Sojaprodukte oder sonstwie weiter verarbeitete vegane Produkte wird bewusst verzichtet!

„Schmackhafte Vollwertkost ohne tierisches Eiweiß“ von Maren Bustorf-Hirsch habe ich geschenkt bekommen. Es ist von 1989 und ziemlich unattraktiv aufgemacht – so, wie man sich früher allgemeinhin „vegan“ vorstellte, also alles etwas farb- und freudlos. So richtig spaßbefreit. Sehr gut finde ich jedoch die Frühstücksideen und die Brot- und Brötchenrezepte, außerdem sind noch viele Salate und Suppen drin und „Soja“ hat nur eine eigene kleine Rubrik. Wer also sojafrei  vegan kochen will, hat hier ebenfalls ein gutes Büchlein in der Hand.

„Vegan für zu Hause und unterwegs“ von Tamasin Noyes heißt eigentlich im Original „Vegan Sandwiches Save The Day“, was ich vieeel schöner finde. Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich dachte, ich könne dort Rezepte für meine Mittagessen finden. Naja, die Rezepte sind auch wirklich der Hammer, aber fast schon aufwändiger und von den Zutaten her besorgungsintensiver als Kochen! Trotzdem: Sehr empfehlenswert für Picknicke oder mal ein kaltes Abendessen. Tolle Bilder!

– Last but not least: „The Lotus and The Artichoke“. Viel gefeiert und das zu Recht. Liebevoll aus aller Welt zusammengetragene vegane Rezepte aus aller Welt, nach Kontinenten sortiert und mit persönlichen Geschichten gewürzt – nicht nur eine Rezeptesammlung mit leckeren Bildern, sondern ein Buch zum Lesen.

Bei so vielen tollen Rezepten weiß man gar nicht, was man als nächstes ausprobieren soll! Wir haben so viele, die wir testen wollen, dass die Gelüste auf unsere „alten“ Lieblingsgerichte mit Fleisch usw. gar nicht so groß sind, wie wir gedacht hätten.

Ich werde immer mal wieder Gerichte posten, die ich nachgekocht habe, mit Verweis darauf, in welchem Buch und auf welcher Seite man das Rezept findet. Ich bin schon sehr gespannt, welche neuen Lieblingsgerichte sind daraus ergeben werden🙂

 

3 thoughts on “Blick in mein Regal: Meine veganen Kochbücher

  1. Pingback: Nachgekocht: Pilzrisotto aus “Vegan genial” | Oh, wie yummi!

  2. Werde demnächst mal einen ähnlichen Beitrag machen. Da findest vielleicht noch Tipps! Bist Du auch in FB?
    Herzliche Grüße von Doris (Anemone)

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